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Make.com Connector

Dieses Plugin verbindet Ihren Shopware 6 Shop mit der Automatisierungsplattform Make.com (ehemals Integromat) und damit mit über 3.000 Apps. Shopware-Events lösen Make-Szenarien aus, und Make steuert umgekehrt Shopware-Aktionen direkt – vollautomatisch und ohne Code. Im Gegensatz zu einfachen Trigger-Aktionen ermöglicht Make komplexe Multi-Step-Workflows mit Bedingungen, Schleifen, Datentransformation und Fehlerbehandlung.

Highlights

  • ⚡ Shopware-Events lösen Make-Szenarien aus (Bestellung, Kunde, Lager, Versand, Stornierung)
  • 🎛️ Make steuert Shopware direkt (Bestellstatus, Produkt, Kundengruppe)
  • 🔗 Webhook-Manager – alle konfigurierten Make-Webhooks im Überblick
  • 📦 Vorgefertigte Szenario-Templates als JSON-Import für Make.com
  • 📊 Ausführungs-Log mit Status, Antwort und Retry-Funktion
  • 🧩 Komplexe Multi-Step-Workflows ohne Code

❓ FAQ

Was ist Make.com?

Make.com (ehemals Integromat) ist eine visuelle Automatisierungsplattform, die über 3.000 Apps verbindet. Im Gegensatz zu einfachen Trigger-Aktionen (wie bei Zapier) ermöglicht Make komplexe Multi-Step-Workflows mit Bedingungen, Schleifen, Datentransformation und Fehlerbehandlung.

Welche Shopware-Events können Make-Szenarien auslösen?

Unter anderem neue Bestellung, Zahlung, Versand, Stornierung, neuer Kunde und niedriger Lagerbestand. Über die Event-Auswahl legen Sie selbst fest, welche Events als Webhook an Make gesendet werden.

Kann Make.com auch Shopware steuern?

Ja. Über die Aktionen kann Make Shopware direkt steuern – z. B. Bestellstatus ändern, Produkte aktualisieren oder die Kundengruppe eines Kunden wechseln. Dafür wird ein Shopware-API-Zugang (Integration) verwendet.

Brauche ich Programmierkenntnisse?

Nein. Die Einrichtung erfolgt ohne Code über den Webhook-Manager. Vorgefertigte Szenario-Templates lassen sich als JSON in Make.com importieren und dienen als Startpunkt.

Was passiert bei fehlgeschlagenen Webhooks?

Das Ausführungs-Log zeigt alle gesendeten Webhooks mit Status und Antwort. Fehlgeschlagene Webhooks können über die Retry-Funktion erneut gesendet werden.

Ist das Plugin DSGVO-konform?

Die Anbindung läuft direkt zwischen Ihrem Shop und Ihrem eigenen Make.com-Account. Es ist keine zusätzliche Drittanbieter-Infrastruktur nötig.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Das Plugin setzt das CNK Foundation Plugin (ab Version 3.0.4) und Shopware 6.7 voraus. Zusätzlich benötigen Sie einen aktiven Make.com-Account.

🔧 Installation

  • Voraussetzung: CNK Foundation Plugin (ab Version 3.0.4)
  • Voraussetzung: aktiver Make.com-Account
  • Installation über den Shopware Plugin-Manager oder per Composer
  • Plugin aktivieren: bin/console plugin:install --activate CnkPlatformMakeCom
  • Konfiguration im Shopware-Administrationsbereich vornehmen

⚙️ Konfiguration

Webhook-Manager (Shopware als Trigger)

Einstellung Beschreibung
Webhook-URL Die URL des Make.com-Webhooks (Modul „Webhooks → Custom Webhook")
Events Auswahl der Shopware-Events, die diesen Webhook auslösen
Verkaufskanal Optionale Einschränkung auf einen Verkaufskanal
Aktiv Webhook aktivieren/deaktivieren

In Make.com legen Sie ein Szenario mit dem Modul Webhooks → Custom Webhook an und kopieren die generierte URL in den Webhook-Manager.

Shopware-Aktionen (Make als Trigger)

Einstellung Beschreibung
API-Zugang Shopware-Integration (Access Key ID & Secret Access Key) für den Zugriff aus Make
Erlaubte Aktionen Bestellstatus ändern, Produkt aktualisieren, Kundengruppe wechseln

Legen Sie in Shopware unter Einstellungen → System → Integrationen einen API-Zugang an und hinterlegen Sie die Zugangsdaten im HTTP-Modul von Make.com.

Szenario-Templates

Das Plugin stellt vorgefertigte Szenario-Templates als JSON bereit. Diese importieren Sie in Make.com (Szenario → Import Blueprint) und passen sie an Ihre Tools an.

🔄 Funktionsweise im Detail

Shopware als Trigger

Tritt ein ausgewähltes Event ein (z. B. order.placed), sendet das Plugin einen Webhook mit den relevanten Daten (JSON) an die hinterlegte Make.com-URL. Das Make-Szenario verarbeitet die Daten dann in beliebig vielen Schritten – z. B. Slack-Nachricht, Google-Sheets-Zeile, lexoffice-Rechnung.

Shopware als Aktion

Aus einem Make-Szenario heraus kann Shopware über die Admin-API gesteuert werden. Typische Aktionen: Bestellstatus setzen, Produktdaten oder Lagerbestand aktualisieren, Kundengruppe wechseln.

Ausführungs-Log & Retry

Jeder gesendete Webhook wird mit Zeitpunkt, Event, Ziel, HTTP-Status und Antwort protokolliert. Fehlgeschlagene Übertragungen lassen sich direkt aus dem Log erneut senden (Retry).

🛒 Anwendungsbeispiele

Auslöser Make-Szenario
Neue Bestellung Slack-Nachricht + Google-Sheets-Eintrag
Bestellung bezahlt Rechnung in lexoffice + Mailchimp-Mail
Neuer Kunde HubSpot-Kontakt + Willkommens-SMS via Twilio
Lagerbestand niedrig E-Mail an Einkauf + Trello-Karte
Retoure erstellt Zendesk-Ticket + Slack-Alarm

⭐ Vorteile für Shopbetreiber

  • Komplexe, mehrstufige Automatisierungen ohne Code
  • Zugriff auf über 3.000 Apps über eine einzige Anbindung
  • Volle Kontrolle darüber, welche Events übertragen werden
  • Nachvollziehbarkeit über das Ausführungs-Log inkl. Retry
  • DSGVO-konform: keine zusätzliche Drittanbieter-Infrastruktur

🧩 Funktionsumfang

  • Shopware als Trigger: Events lösen Make-Szenarien per Webhook aus
  • Shopware als Aktion: Make steuert Shopware über die Admin-API
  • Webhook-Manager zur zentralen Verwaltung aller Webhooks
  • Vorgefertigte Szenario-Templates als JSON-Import
  • Ausführungs-Log mit Status und Antwort
  • Retry-Funktion für fehlgeschlagene Webhooks
  • Frei konfigurierbare Event-Auswahl pro Verkaufskanal
  • Fehlerprotokollierung über Shopware-Logging

📚 Dokumentation

Weitere Dokumentationsinhalte und Screenshots folgen mit den nächsten Versionen des Plugins.

Technische Make.com-Dokumentation: https://www.make.com/en/help